Kennenlernen buchen Termin
Häufige Fragen

Die Fragen, die wirklich gestellt werden.

Kein erfundenes FAQ. Diese 22 Fragen stammen aus echten Erstgesprächen — inklusive der unangenehmen. Wenn eure nicht dabei ist, stellt sie uns direkt.

Raffi hört zu

Bevor es losgeht

Wie viel Haus können wir uns überhaupt leisten?

Das hängt an drei Zahlen: was monatlich reinkommt, was ihr an Eigenkapital habt und was sonst noch an Raten läuft. Rechnet es im Budget-Rechner selbst durch — da seht ihr auch, warum der mögliche Kaufpreis niedriger ist als der Darlehensbetrag. Im Kennenlerngespräch ordnen wir die Zahl dann für euren Fall ein.

Bleibt neben der Rate noch Luft?

Genau das ist die richtige Frage, und sie wird viel zu selten gestellt. Eine Rate, die im guten Jahr passt, muss auch im schlechten tragen: Elternzeit, ein Auto, das kaputtgeht, eine Reparatur am Haus. Wir rechnen deshalb nicht das Maximum, sondern das, was mit Rücklagen daneben funktioniert.

Wie viel Eigenkapital brauchen wir wirklich?

Als Orientierung: die Kaufnebenkosten solltet ihr aus eigenem Geld zahlen können, weil Banken sie in der Regel nicht mitfinanzieren. Je nach Bundesland sind das 8 bis 12 Prozent vom Kaufpreis. Alles darüber senkt den Zins. Rechnet es im Kaufnebenkosten-Rechner für euer Bundesland durch.

Geht es auch ohne Eigenkapital?

Es gibt Konstellationen, in denen das funktioniert — meist bei sicherem Einkommen und einem Objekt, das die Bank gut bewerten kann. Es wird dann teurer im Zins, und der Spielraum ist kleiner. Wir sagen euch ehrlich, ob euer Fall dazu gehört, statt es pauschal zu verneinen oder zu versprechen.

Wir wissen noch nicht, ob und wann wir kaufen. Ist ein Gespräch zu früh?

Im Gegenteil. Die Zeit vor der Suche ist die einzige, in der man in Ruhe vorarbeiten kann — Unterlagen zusammentragen, Förderungen klären, den Rahmen abstecken. Wer erst anfängt, wenn das Exposé auf dem Tisch liegt, arbeitet unter Druck.

Zusammenarbeit und Kosten

Was kostet uns das?

Das Kennenlerngespräch und das anschließende Strategiegespräch sind kostenfrei. Für die Zusammenarbeit selbst vereinbaren wir eine Kaution von 499 Euro, die ihr bei erfolgter Finanzierung vollständig zurückbekommt. Vergütet werden wir im Erfolgsfall von der Bank. Warum wir mit einer Kaution arbeiten, steht offen auf der Seite „Warum wir“.

Was müssen wir für das erste Gespräch vorbereiten?

Nichts. Beim Kennenlernen geht es darum, dass wir verstehen, wo ihr steht — dafür braucht es keine Unterlagen. Was gebraucht wird, besprechen wir danach, und ihr bekommt eine Liste.

Müssen wir uns nach dem Gespräch entscheiden?

Nein. Nach dem Strategiegespräch entscheiden beide Seiten, ob wir zusammenarbeiten. Auch wir sagen manchmal, dass es gerade nicht passt. Niemand muss höflich zustimmen.

Wie lange dauert das alles?

Die Vorarbeit läuft in eurem Tempo — manche Familien nehmen sich dafür ein halbes Jahr. Sobald ein Objekt gefunden ist, geht es um Tage statt Wochen, weil die Akte dann schon steht. Genau dafür ist die Vorarbeit da.

Arbeitet ihr bundesweit oder nur in der Region?

Bundesweit. Die Gespräche laufen als Videocall, die Unterlagen digital. Wo eure Immobilie steht, spielt für die Zusammenarbeit keine Rolle — für die Grunderwerbsteuer allerdings sehr wohl, die ist Landesrecht.

Bank und Unterlagen

Warum nicht einfach zur Hausbank?

Weil eine Bank immer nur ein Angebot zeigen kann: ihr eigenes. Das kann passen. Ob es passt, weiß man aber erst, wenn man es neben andere legt. Wir vergleichen die Angebote von über 450 Banken — und rechnen die Hausbank ausdrücklich mit.

Welche Unterlagen brauchen wir?

Im Kern: Einkommensnachweise, Kontoauszüge, eine Selbstauskunft, Angaben zu laufenden Krediten und später die Unterlagen zum Objekt. Ihr bekommt eine Liste, die genau das benennt — auch damit ihr sie jemandem zeigen könnt, der wissen will, ob ihr euch ernsthaft damit beschäftigt.

Was, wenn die Schufa nicht perfekt ist?

Ein einzelner alter Eintrag ist selten das Ende. Entscheidend ist, was drinsteht und wie es erklärbar ist. Wir schauen früh rein, damit es keine Überraschung mitten im Antrag gibt — und wissen, welche Banken damit umgehen können.

Wir sind selbstständig. Geht das überhaupt?

Ja, es dauert nur länger und braucht andere Unterlagen — meist Jahresabschlüsse oder Einnahmen-Überschuss-Rechnungen mehrerer Jahre. Nicht jede Bank bewertet Selbstständigkeit gleich, und genau darin liegt der Unterschied im Vergleich.

Wir haben noch einen Privatkredit laufen. Ist das ein Problem?

Kein Problem, aber ein Faktor: Jede laufende Rate senkt den Betrag, den eine Bank fürs Haus rechnet. Manchmal lohnt es, vorher zusammenzulegen oder abzuwarten. Mehr dazu auf der Seite zum Privatkredit.

Zinsen, Tilgung und danach

Wie hoch sind die Zinsen aktuell?

Eine allgemeine Zahl hilft euch nicht weiter, weil der Zins von Bonität, Eigenkapital, Objekt und Zinsbindung abhängt — und weil Banken ihre Konditionen täglich ändern. Im Gespräch bekommt ihr eine Größe für euren Fall statt einen Wert aus einer Tabelle.

Wie lange sollten wir den Zins festschreiben?

Je länger die Bindung, desto höher meist der Zins — dafür ist das Risiko für die Zeit danach kleiner. Die Frage ist also nicht „was ist günstiger“, sondern wie viel Unsicherheit ihr in zehn oder fünfzehn Jahren tragen wollt. Im Monatsraten-Rechner seht ihr, welche Restschuld am Ende jeweils übrig bleibt.

Können wir später Sondertilgungen leisten?

In den meisten Verträgen ja, üblich ist ein bestimmter Prozentsatz pro Jahr. Wichtig ist, dass das von Anfang an mit verhandelt wird — nachträglich einbauen lässt sich das nicht.

Unsere Zinsbindung läuft aus. Wann sollten wir anfangen?

Früher als die meisten denken. Bis zu einige Jahre im Voraus lässt sich der Zins über ein Forward-Darlehen festschreiben. Wer erst drei Monate vor Ablauf anfängt, verhandelt nicht mehr, sondern nimmt, was da ist.

Förderung

Kennt ihr sich mit Förderung wirklich aus?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir bekommen — zu Recht, denn viele erwähnen Förderung und wenige beantragen sie. Es gibt zwei Teile: Förderkredite und Zuschüsse. Wir sehen beides durch und stellen die Anträge gemeinsam mit euch.

Welche Förderungen gibt es für Familien?

Auf Bundesebene vor allem Programme der KfW, dazu Förderbanken der einzelnen Länder mit eigenen Bedingungen. Was für euch in Frage kommt, hängt an Einkommen, Kinderzahl, Objekt und Bundesland. Weil sich Programme und Fristen regelmäßig ändern, nennen wir hier bewusst keine Beträge, sondern prüfen es zum Zeitpunkt eures Vorhabens.

Wir wollen modernisieren. Gibt es dafür auch etwas?

Ja, und hier ist die Reihenfolge entscheidend: Manche Förderungen setzen voraus, dass vorher nichts beauftragt wurde. Wer erst den Handwerker bestellt und dann den Antrag stellt, verliert das Geld. Mehr dazu auf der Seite Modernisierung.

Eure Frage fehlt?

Dann stellt sie uns.

20 Minuten Kennenlernen, kostenlos und unverbindlich. Oder schriftlich, wenn euch das lieber ist — wir antworten so oder so mit einer ehrlichen Einschätzung.

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